Enni und die Verschwörung der Füchse

Autor*in

Saskja van Weyden

Beschreibung

Ein scheinbar normales Schulprojekt wandelt sich zu einem halsbrecherischen Abenteuer.

Errungenschaften

Deine Errungenschaft: Du gehörst zu den ersten Nutzer*innen. Du hast an mindestens 5 Tagen hintereinander geschrieben! Versuche für diese Errungenschaft an einem Tag möglichst viele Wörter zu schreiben. Du hast Dein Schreibziel erreicht!

📈 Schreibfortschritt

    Schreibziel: 25.000
    Ausgewählter Monat: November 2025
    Aktive Tage: 21 von 30 Tagen
    Längester Streak: 7 Tage
    Verbleibende Tage: 2

    Gesamtzahl der bisher geschriebenen Wörter: 9095
    Wörter im Durchschnitt (Gesamt): 303.17
    Wörter im Durchschnitt (an aktiven Tagen): 433.1
    Fehlende Wörter bis zum Ziel: -9070
    Zielerreichung bei gleichbleibender Wortzahl pro Tag in 0 Tagen
    Höchster Tageswert: 899
    Wörter pro Tag bis zum Ziel: 0

    Berichtete Tageswerte: 1. November 2025: 866 | 2. November 2025: 353 | 3. November 2025: 341 | 4. November 2025: 496 | 5. November 2025: 228 | 9. November 2025: 344 | 10. November 2025: 353 | 11. November 2025: 718 | 12. November 2025: 315 | 13. November 2025: 561 | 14. November 2025: 373 | 15. November 2025: 566 | 17. November 2025: 205 | 18. November 2025: 492 | 19. November 2025: 204 | 21. November 2025: 107 | 22. November 2025: 220 | 23. November 2025: 899 | 24. November 2025: 209 | 25. November 2025: 895 | 28. November 2025: 350


Genre

fantasy

Textauszug

Nummer 303, Sweet peachy Dreams. Eine satte Farbe, frisch und nicht zu aufdringlich. Selbst in der tiefer werdenden Dämmerung, hob sich der Lack auf ihren Zehennägeln leuchtend von der Betonbrüstung ab, auf der sie stand. In der Tiefe unter ihr schlug eine Tür zu, ein Motor wurde angelassen, und ein Auto fuhr davon. Der graue Fleck der Parklücke sah aus wie ein Viereck, dass aus einer dunklen Zeichnung ausradiert worden war. Ein weiterer blinder Fleck auf der Landkarte ihres Lebens. Dabei hatte sie sich schon früh in ihrem Leben Mühe gegeben, Strukturen zu schaffen, Ordnung herzustellen, ihr Dasein nach einem vorgefertigten Raster zu führen. Ihr war immer klar gewesen, dass etwas nicht mit ihr stimmte. Ein weiteres Auto fuhr heran und füllte die Parklücke wieder. Sie hob den Blick. Über den Dächern der Stadt hing eine Wand aus bleigrauen Regenwolken, die tief über dem Horizont von einem blutroten Sonnenstrahl durchbrochen wurde. Sie zog die Wolldecke, die sie sich um ihre Schultern gelegt hatte, enger zusammen. Es war ziemlich kalt hier oben auf ihrem Dachgarten; doch nach dem heutigen Tag hatte sie dringend eine Abkühlung benötigt, um wieder einiger Maßen klar denken zu können. Sie hatte sich mit dem Tagebuch und einem Stift nach draußen gesetzt und alle Informationen, all diese Puzzleteile von kleinen Geheimnissen, die sie gesammelt hatte, aufgeschrieben. Wie zu erwarten, war sie zu keiner Lösung gekommen, doch das schreckte sie nicht ab, nicht mehr. Ihr war längst klar, dass sie sich auf einem verschlungenen Parcours befand, der von einem gefährlichen Rätsel zum nächsten führte. Ein Gutes hatte es jedenfalls. Seitdem sie herausgefunden hatte, was sie war, hatte sich ihre Wahrnehmung enorm verfeinert und erst ihr Gleichgewichtssinn. Nie hätte sie geglaubt, dass sie in einer Höhe wie dieser so selbstverständlich auf einer Balkonbrüstung stehen konnte. Gedankenverloren blickte sie wieder in die Tiefe zu ihren Füßen und merkte nicht, wie hinter ihr eine Windböe aufkam und über den Dachgarten wehten. Die kahlen Zweige der Hibiskussträucher, die in ihren Töpfen Winterschlaf hielten, raschelten knisternd und die Seiten des Tagebuches flatterten warnend auf, als sich dahinter in der Dunkelheit lautlos eine große Schiebetür öffnete.

Webseite


7 Kommentare

    1. Es handelt sich bei diesem Textauszug um den Prolog, in dem Ennis Geschichtslehrerin hinterrücks vom Dach gestürzt wird.
      Sie hat herausgefunden, dass sie eine Gestaltwandlerin, ein Huhn, ist; und sie ist ebenfalls auf der Suche nach den Tagebüchern, was der brasilianischem Hühnermafia nicht entgangen ist.
      Da die Lehrerin nicht bereit ist mit der Hühnermafia zusammenzuarbeiten, soll sie beseitigt werden. Die Tat wird vom Oberhuhn Marianna Bretjesel persönlich ausgeführt. (Sie hält sich schon einige Zeit in der Stadt auf, ist eine bekannte Sopranisitin und hat zur Tarnung ein Engagement an der Oper angenommen. Und natürlich ist sie völlig durchgeknallt und größenwahnsinnig.)
      Die Tat gelingt und sieht zunächst wie ein Unfall aus.
      Allerdings hat das Opfer Glück. Sie stirb nicht, sondern liegt im Koma.
      Dann kommt Enni auf den Plan …

  1. Es handelt sich bei diesem Textauszug um den Prolog, in dem Ennis Geschichtslehrerin hinterrücks vom Dach gestürzt wird.
    Sie hat herausgefunden, dass sie eine Gestaltwandlerin, ein Huhn, ist; und sie ist ebenfalls auf der Suche nach den Tagebüchern, was der brasilianischem Hühnermafia nicht entgangen ist.
    Da die Lehrerin nicht bereit ist mit der Hühnermafia zusammenzuarbeiten, soll sie beseitigt werden. Die Tat wird vom Oberhuhn Marianna Bretjesel persönlich ausgeführt. (Sie hält sich schon einige Zeit in der Stadt auf, ist eine bekannte Sopranisitin und hat zur Tarnung ein Engagement an der Oper angenommen. Und natürlich ist sie völlig durchgeknallt und größenwahnsinnig.)
    Die Tat gelingt und sieht zunächst wie ein Unfall aus.
    Allerdings hat das Opfer Glück. Sie stirb nicht, sondern liegt im Koma.
    Dann kommt Enni auf den Plan …

  2. Mir gefällt das alles sehr, es klingt herrlich verrückt, Saskja. Wie eine Art Schnitzeljagd quer durch die Stadt. Dieses Oberhuhn, dass sich als Sopranistin tarnt, klingt genial. Ich höre sie schon die Königin der Nacht singen. Hast du eine konkrete Stadt vor Augen, in der alles spielt?
    Ah, das heißt, die Geschichtslehrerin entdeckt ihre Flug- bzw. Flatterfähigkeit im Augenblick des Sturzes? Das ist spektakulär! Und so hat das Huhn nur eine Hirnerschütterung?

  3. Keine Ahnung wie das mit der Zielwertlinie funktioniert. Habe das ehrlich gesagt gar nicht so beachtet. Wie sollte sie denn aussehen?

    Was die Geschichte angeht, muss ich erstmal innehalten und mir Gedanken über den Plot machen. Die Weihnachtsferien nahen!
    Vielen Dank für eure ermutigenden Kommentare! Als Stadt für die Geschichte schwebt mir Hannover vor. Das klingt erstmal nicht glamourös. Als Ex-Hannoveranerin kann ich aber versichern: Es gibt da viele interessante Ecken, wie zum Beispiel die leerstehende Continentalfabrik, die im Roman als Vorlage für die Fabrik dient, über die Enni recherchiert. (Ist auch als Lost Place im Internet zu finden.)

    @ Ravenna: Die Geschichtslehrerin erleidet einen Schädelbasisbruch. Natürlich hätte sie sich während des Sturzes in ein Huhn verwandeln können, allerdings wird sie hinterrücks von einem Betäubungspfeil niedergeschossen. … Der winzige Einstich wird bei ihrer Einlieferung ins Krankenhaus übersehen.
    Mehr verrate ich nicht.
    Habt einen schönen Nikolaus!

Schreibe einen Kommentar