Dark Fiction – Schreibprozess | Januar 2026

Autor*in

Shino Tenshi

Beschreibung

Dieses Schreibmonat-Projekt bündelt mein gesamtes aktuelles Schreibschaffen unter einem gemeinsamen Dach. Statt mich auf ein einzelnes Buch zu beschränken, dokumentiere ich hier einen kontinuierlichen, täglichen Schreibprozess, der sich über mehrere Dark-Fiction-Projekte erstreckt. Ich arbeite parallel an mehreren Webnovels, einer interaktiven Daily Soap sowie begleitendem Bonus-Content. Die Texte entstehen nicht isoliert, sondern in einem rotierenden System: Jeden Tag wird geschrieben, jeden Tag ein anderer Fokus gesetzt – je nach Dramaturgie, emotionaler Belastung und erzählerischem Bedarf der jeweiligen Geschichte. Im Zentrum dieses Projekts steht nicht der schnelle Abschluss, sondern Disziplin, Konstanz und Tiefe. Schreiben ist hier kein Event, sondern ein fortlaufender Prozess. Die Wortzahlen dieses Projekts setzen sich aus allen Texten zusammen, die an einem Tag entstehen – unabhängig davon, zu welchem Werk sie gehören. Thematisch bewege ich mich durchgehend im Dark-Genre: psychologische Thriller, Mystery-Killer-Stoffe, düstere Fantastik und Geschichten über Gewalt, Moral, Trauma und die Frage, wo der Mensch endet und das Monster beginnt. Die Texte sind erwachsen, emotional fordernd und oft bewusst unbequem. Subtile psychologische Spannung trifft auf Momente expliziter Brutalität – nicht als Selbstzweck, sondern als Konsequenz innerer Abgründe. Dieses Schreibmonat-Projekt begleitet unter anderem die Entstehung von Werken wie „Der Hexenschlächter“, einem Thriller über einen Kriminalbeamten auf der Jagd nach einem Brandmörder, sowie weitere laufende Serien und Formate. Welche Geschichte an einem Tag im Fokus steht, kann variieren – der Schreibfluss selbst bleibt konstant. Ziel ist es, über das Jahr hinweg mehrere vollständige Rohfassungen (in bereits lesbarer, ausformulierter Qualität) zu erarbeiten und dabei transparent zu machen, wie viel Arbeit, Wiederholung und mentale Auseinandersetzung hinter serieller Dark Fiction steckt. Dieses Projekt richtet sich an Leser*innen und Schreibende, die sich für den realen Schreiballtag jenseits von Ein-Buch-Challenges interessieren: für Routinen, Durchhaltevermögen und das Schreiben als langfristige Praxis. Schreibmonat dient hier nicht als Bühne für ein einzelnes Werk, sondern als Tagebuch eines fortlaufenden kreativen Abstiegs. Jeder geschriebene Satz ist Teil dieses Prozesses. Jeder Tag, an dem geschrieben wird, zählt.

Errungenschaften

Deine Errungenschaft: Du gehörst zu den ersten Nutzer*innen. Du hast an mindestens 15 Tagen hintereinander geschrieben! Du bist ein Vielschreiber! 1000 an einem Tag! Du hast Dein Schreibziel erreicht!

📈 Schreibfortschritt

    Schreibziel: 31000
    Ausgewählter Monat: Januar 2026
    Aktive Tage: 27 von 31 Tagen
    Längester Streak: 27 Tage
    Verbleibende Tage: 4

    Gesamtzahl der bisher geschriebenen Wörter: 32577
    Wörter im Durchschnitt (Gesamt): 1050.87
    Wörter im Durchschnitt (an aktiven Tagen): 1206.56
    Fehlende Wörter bis zum Ziel: -1577
    Zielerreichung bei gleichbleibender Wortzahl pro Tag in 0 Tagen
    Höchster Tageswert: 1987
    Wörter pro Tag bis zum Ziel: 0

    Berichtete Tageswerte: 1. Januar 2026: 1008 | 2. Januar 2026: 1257 | 3. Januar 2026: 1714 | 4. Januar 2026: 1036 | 5. Januar 2026: 1436 | 6. Januar 2026: 1589 | 7. Januar 2026: 1239 | 8. Januar 2026: 936 | 9. Januar 2026: 930 | 10. Januar 2026: 1063 | 11. Januar 2026: 1244 | 12. Januar 2026: 1003 | 13. Januar 2026: 882 | 14. Januar 2026: 1987 | 15. Januar 2026: 1035 | 16. Januar 2026: 1575 | 17. Januar 2026: 1141 | 18. Januar 2026: 1037 | 19. Januar 2026: 880 | 20. Januar 2026: 806 | 21. Januar 2026: 1022 | 22. Januar 2026: 1526 | 23. Januar 2026: 1146 | 24. Januar 2026: 1322 | 25. Januar 2026: 1440 | 26. Januar 2026: 1217 | 27. Januar 2026: 1106


Genre

roman

Textauszug

Er konnte sie sehen und auch jetzt flehten sie erneut um ein Erbarmen, das er ihnen niemals gewähren konnte. Ihre gespaltenen Zungen und die Magie, die durch ihre Adern floss. Sie brachten nur Unheil über diese Welt. Ein sanftes Lächeln sollte ihn in Sicherheit wiegen, doch er durchschaute diesen billigen Trick. Viel zu oft war er schon darauf hereingefallen. Zu oft hatte er diesen süßlichen Schwüren gelauscht und sie für wahr gehalten. Jetzt nicht mehr. Er lachte sie aus und raubte sie jeglicher Hoffnung. Sie schrie und zog gegen seinen Griff, doch er ließ nicht locker. In diesem Bunker hörte sie niemand. Auch ihre Zauberkünste konnten die dicken Mauern nicht durchdringen. Hier hatte sie keine Macht. Erst als der letzte Satz verklang, verstummte sie und die Gegenwehr erstarb. Die grünen Augen waren geweitet vor Entsetzen und Todesangst, die in all ihre Gesichter kehrte, wenn er sie in diesen kleinen Raum stieß. Sie fragte nach der Zukunft. Er lachte sie aus. Als Hexe sollte sie das doch selbst sehen können oder besaß sie etwa keine hellseherischen Fähigkeiten? Etwas, was ihr wohl jetzt das Leben gerettet hätte. Erneut wurde es geleugnet. Immer wieder hörte er die Behauptung, dass er sich irrte und sie keine Hexe war. Wie die drei Opfer vor ihr. Auch jetzt offenbarte er ihr, dass ihm bewusst war, dass sie alles sagen würde, damit sie diesem Schicksal entkam. Doch jede Hexe musste auf dem Scheiterhaufen brennen. Er betätigte den Lichtschalter und die Finsternis verschwand schlagartig. Das Licht spie einen kleinen Raum aus, in dessen Mitte ein Scheiterhaufen stand. Der Stahlbalken in der Mitte war von Ruß überzogen und die Ketten hingen herunter. Anstatt von Holzscheitel existierte eine Verbrennungsanlage im Boden. Jedes Mal schwoll seine Brust beim Anblick seiner eigenen Konstruktion in ihm an. Anders konnte man Hexen nicht töten und dies war um einiges effizienter, als es jeder Scheiterhaufen aus dem Mittelalter je war. Sie schrie hysterisch in seinem Armen aus und wand sich in seinem Griff. Sie trat nach ihm und zog gegen seinen Halt, doch er reagierte nicht. Dieser leichte Schmerz, der kurz durch seine Gedanken huschte, war nichts im Vergleich zu der Pein, die ihm widerfahren war. Immer wieder flehte sie ihn an, sie zu verschonen. Erneut diese Lügen. Diese Verleumdung der Wahrheit. Aber er hatte es gesehen. Er hatte es gehört. Ihre Flüche und Zaubersprüche, wenn sie neben den Kindern saß, um ihnen die Schmerzen zu nehmen und kurz vorher, als sie das Unheil heraufbeschworen hatte. All das legte er ihr offen und sie stockte. Ihre Augen weiteten sich noch ein Stück, so weit, dass er sogar Angst bekam, dass ihre Augäpfel herausfielen, doch sie hielten sich tapfer in ihren Höhlen. Erneut leugnete sie es. Wie so viele vor ihr, aber er täuschte sich nie und sie würde ihr wahres Gesicht bald zeigen. Im Schein des Feuers.

Webseite

https://www.patreon.com/c/shinotenshi

Shino Tenshi
Author: Shino Tenshi

2 Kommentare

    1. Hey 🙂

      Danke, ja, darüber bin ich auch Stolz. Mein Ziel ist ja quasi eine Szene am Tag und die kann zwischen 800 bis 1600 Wörter quasi alles sein. Krasse Ausreißer knacken auch mal die 2000 Wörter, aber passiert eher selten xD

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